Unsere Politik

Freie Wähler Kreis Heinsberg

Was ist bei uns anders?

Die Freien Wähler Kreis Heinsberg sind keine Partei, sondern ein Verein. 
Wir unterliegen keinem Diktat aus Düsseldorf oder Berlin.
Wir entscheiden nur sachbezogen und beziehen die Bürger mit ein.

Warum im Kreis Heinsberg?

Im Kreistag werden viele Entscheidungen getroffen, die die Städte
und Gemeinden direkt betreffen. 2014 überwiesen die Kommunen 
112 Mio.€ an den Kreis. Wir sind der Meinung, dass die Freien
Wähler hier ein gewichtiges Wort mitreden sollten.

Wofür stehen wir?

  • Entlastung der Städte und Gemeinden durch ein Sparprogramm,
    das diesen Namen auch verdient
  • Bürger aktiv an Politik teilnehmen lassen
  • Erhalt der dörflichen Strukturen
  • Vereinsförderung auf Kreisebene
  • Ausbau des Wohnungsbaus durch eine Kreiswohnungsbaugesellschaft
  • attraktivere Bahnhöfe und Ausbau des SPNV- Angebotes
  • mehr Transparenz in der Kreisverwaltung durch einen Personalausschuss und somit mehr Kontrolle der Personalentscheidungen
  • Verschlankung der Personalstrukturen durch ein professionelles Personalentwicklungskonzept
  • kommunale Zusammenarbeit - nicht nur ankündigen, sondern auch durchführen: der Kreis muss hier endlich seine Rolle als Koordinator wahrnehmen.
  • bessere Koordination der Kreispolizei und erfolgreichere Verbrechensbekämpfung und somit
    mehr Sicherheit für die Bürger.
  • der Kreis muss eine Führungsrolle bei der überschreitenden Zusammenarbeit mit den Niederlanden
    gerecht werden, dazu gehört auch ein größeres Angebot zum Erlernen der Sprache des Nachbarlandes sowohl in der Erwachsenenbildung als auch bei schulischen Angeboten.
  • der Kreis Heinsberg hat einen großen Nachholbedarf an der Schaffung von Arbeitsplätzen,
    vor allem von Arbeitsplätzen, die vernünftig bezahlt werden.
  • Die Quote der Auspendler muss dringend gesenkt werden. Hierzu ist es erforderlich,
    dass wir auch in den Folgeparlamenten der Kommunalwahl mit vertreten sind. 

 

Ziel des politischen Programms der FW Kreis Heinsberg
ist eine bürgerorientierte Kommunalpolitik im
Kreis Heinsberg mit den folgenden Eckpunkten

 

Verkehr- und Umwelt

  • Stärkung der Mobilität im Kreis Heinsberg und sinnvolle Anbindung an die benachbarten Kreise, auch aus den Niederlanden und Belgien
  • Klärung eines ausgabeverträglichen Ausbaus des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV)
  • Schaffung von gewerbefördernden Infrastrukturen
  • Prüfung der Trassenführungen von Landes- und Bundesstrassenbauvorhaben zur Verbesserung der Industrieansiedlung
Fortschreibung des Wahlprogramms FW Kreis Heinsberg mit den Ergebnissen der SPNV (Schienen-Personen-Nah-Verkehr) Verkehrstagung vom 01. Feb. 2013 Reaktivierung der Strecke Linnich – Baal bis Lindern, mit Anbindung an das REGIO-Netz. Die FREIEN WÄHLER Kreis Heinsberg, die UWG-PKL Linnich und die Fraktion der UWG im Kreistag Düren sprechen sich für die Reaktivierung der Bahnstrecke Linnich-Baal / Lindern aus. In den kommenden Jahren werden die Pendlerströme in der Region zunehmen. Dies vor allem zwischen den Mittel- und Kleinzentren wie Heinsberg, Linnich, Jülich, Düren und Euskirchen. Der Individualverkehr wird dabei auf diesen Straßenverbindungen die Grenze seiner Belastungsmöglichkeiten erreichen. Vor allem die Personenbeförderung im Rahmen des Berufs-, Schüler-, Einkaufs- und Tagestourismusverkehrs wird ein funktionierendes regionales Schienennetz benötigen. Die vor Jahren durch die Deutsche Bahn erfolgte Streckenstillegung ist umzukehren. Eine SPNV-Initiative der Regional- und Kommunalpolitik ist daher für die benannte Strecke erforderlich. Vor allem die Kreise Heinsberg und Düren sollen gemeinsam eine führende Rolle bei der Umsetzung zur Reaktivierung der Bahnstrecke spielen.

 

Wirtschaft

  • Arbeitsplatzsicherung durch Mittelstandsförderung
  • Bürokratieregulierung und –Abbau
  • Ausbau des Tourismus als Wirtschaftsfaktor
  • Förderung von interkommunalen und euregionalen Gewerbegebieten
  • Förderung der dörflichen Infrastruktur und der dortigen Nah- und Eigenversorgung

 

Kultur und Freizeit

  • Sport- und Freizeitangebote durch Förderung ehrenamtlicher Arbeit unterstützen und ausbauen
  • Erweiterung des kulturellen Programms
  • aktives Anwerben von privaten Gebietsentwicklern im Freizeitsektor
  • Stärkung der Vereine bei Wahrnehmung sozialer Aufgaben
  • Intensivierung grenzüberschreitender Kulturveranstaltungen

 

Familie, Soziales und Gesundheit

  • Einrichtung von Betreuungsangeboten für Kinder jeder Altersklasse
  • Forderung nach einem grenzüberschreitenden Gesundheitswesen
  • Förderung generationenübergreifender Wohnmodelle

 

Bildung und Forschung

  • Bildung im Kreis stärken
  • Nutzung der entstandenen Überkapazitäten im Schulsektor (Stichwort: demographischer Wandel) zur weiteren Qualitätssteigerung des Schulangebots
  • Schaffung einer Fachhochschulzweigstelle
Folgende Punkte wurden durch die Mitgliederversammlung am 25. März 2011 als Ergänzung des Wahlprogramms beschlossen:
  • Der Schulentwicklungsplan 2010 wird trotz Defizite begrüßt. Folgen hieraus, werden nicht beleuchtet.
  • Eine Elternbefragung ist dringend notwendig und wird leider im SEP nicht erwähnt.
  • Terminlich befristete Pilotprojekte initiieren! Gemeinsam mit dem LVR. Zum Beispiel die Zusammenführung von Förderschule und Hauptschulen in räumlicher Nähe.
  • Kosten – Nutzen Relation der Änderungen in der Schullandschaft herausstellen.
  • Fortführung des Schulentwicklungsplanes auf der regionalen Ebene.
  • Darstellung der finanziellen Auswirkungen des Schulentwicklungsplanes (SEP).
  • Abstimmung im regionalen Konsens mit den umliegenden Kreisen und Gebietskörperschaften, z.B. auch in den Niederlanden, da Kinder niederländischer Bürger im Selfkant, Waldfeucht und Gangelt auch z.B. Schulen in Sittard besuchen.
  • Die Inklusion muss mehr Berücksichtigung finden.
  • Die Schulpolitik darf nicht an den Kreisgrenzen endet, sondern muss als regionale Aufgabe verstanden werden.
  • Der Empfehlung des Schulentwicklungsplanes Band 1, Nr. 15: „Die Zeit der politischen und planerischen „Alleingänge“ sollte vorbei sein, ohne eine abgestimmte Schulplanung zerfällt der Konsens der Kommunen im sensiblen Schulbereich.“ Soll entsprochen werden.

 

Finanzwesen

  • Überprüfung aller Ausgaben und Kosten des Kreises auf Nachhaltigkeit und Folgekosten
  • Forderung zur Abschaffung des Solidarbeitrages und des „Fond deutscher Einheit

 

Wahrnehmung von Bürgerinteressen

  • Die "FW Kreis Heinsberg" möchte Bürgern, frei von Parteien-Ideologien die Möglichkeit zur politischen Mitwirkung eröffnen.
  • Die "FW Kreis Heinsberg" will in erster Linie den Weg zu sachlichen gerechten Sichtweisen und zu im Bürgerinteresse liegenden Entscheidungen beschreiten.
  • Die "FW (UB-UWG) Kreis Heinsberg" möchte einen Gegenpol bieten, zu der immer stärker werdenden exzessiven Macht von großen Parteien durch Besetzung von Schlüsselpositionen in Ämtern, Behörden und Institutionen.
  • Wir handeln anders als die Verteilungs-Politiker! Es wird nicht hingenommen, dass in Stadt und Landkreis sich als Milliarden-Fehlplanungen abzeichnende Großprojekte zu nicht wieder gut zu machenden Schäden führen.

 

Der Kreistag verabschiedete am 12. Juni 2007 einstimmig das „Leitbild für den Kreis Heinsberg“.
Alle Vorgänge des Kreistages sind mit dem Leitbild abzustimmen, wobei das Leitbild einer regelmäßigen Aktualisierung bedarf.

Das Wahlprogramm wurde verabschiedet und beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 13. September 2008
in Heinsberg in der Gaststätte Brööker Stuben in Oberbruch.

Die Fortschreibung des Wahlprogamm mit den Eckpunkten im Bereich „Bildung und Forschung“ wurde verabschiedet
und beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 25. März 2011 in Heinsberg Waldenrath in der Gaststätte „Feltmann“.

Die Fortschreibung des Wahlprogamm mit den Eckpunkten im Bereich „Verkehr und Umwelt –Reaktivierung der Bahnstrecke
Linnich-Baal/Lindern“ wurde verabschiedet und beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 15. März 2013 in
Geilenkirchen in der Gaststätte „Sportpark Loherhof“.